ÜBENÜBENÜBEN³

Residenzprogramm für partizipative Kunst in Mönchengladbach

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Residenz 2026: Nis Petersen & Johannes Thimm

Auf den Open Call zur Residenz 2026 gingen zahlreiche Bewerbungen ein. Das Auswahlverfahren fand im Herbst 2025 statt. Für den Zeitraum von April bis September 2026 wurden Nis Petersen und Johannes Thimm ausgewählt. Das Künstler-Tandem wird für sechs Monate die Wohn- und Atelierräume im Maria-Lennssen-Wohnheim beziehen.

Hi! Wir sind Nis Petersen und Johannes Thimm und arbeiten über sieben Jahren als Medienkünstler zusammen. Durch einen medienreflexiven Umgang erforschen wir, wie narrative, visuelle und elektronische Techniken Wahrnehmungen, Wissensproduktionen und soziale Wirklichkeiten gestalten. In unserer künstlerischen Praxis verknüpfen wir produzierende mit vermittelnden Ansätzen und gehen den Schnittstellen von Technologien, Medien und Transformationsprozessen nach. Dabei sind künstlerische Forschung und performative Strategien wesentliche Elemente unserer Vorgehensweise.

Wenn Kabel, unterschiedliche Ein- und Ausgänge, Netzwerke, künstliche Intelligenzen, Adapter, Schnittstellen, Clouds, Computer, Roboter und wir selber zusammenkommen, geht dies häufig mit technischer Verwirrung einher. Wir möchten alle Dimensionen dieser Verwirrung willkommen heißen und in der sich ständig verändernden und schnelllebigen Technosphäre Zukunftsbilder mitgestalten. Dabei sind glitching und sampling zwei Phänomene und Prozesse, die uns sehr am Herzen liegen. <3

Nis Petersen wurden in Neumünster und Johannes Thimm in Straßburg geboren. Kennengelernt haben wir uns in Karlsruhe, jetzt ziehen wir gemeinsam nach Mönchgladbach um. Dort werden wir innerhalb eines halben Jahres gemeinsam künstlerisch produzieren und herausfinden, was ein partizipatives Filmprojekt alles sein kann.

Wir freuen uns auf unsere Zeit in Mönchengladbach und darauf eine Grundlage zu finden, die einen Raum für Austausch und Gemeinschaft zulässt.

Mehr zum Residenzprogramm für partizipative Kunst in Mönchengladbach:

übenübenüben³ – Ein Kooperationsprojekt für partizipative Kunst

In Zusammenarbeit mit der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft startet 2024 ein Projekt, um partizipativ arbeitende Nachwuchskünstler*innen zu fördern und die lokale Gemeinschaft einzubeziehen. Unter dem Titel „übenübenüben³“ wird ein mehrjähriges Förderprogramm ins Leben gerufen, das junge Künstler*innen unterstützt und ihnen Raum für künstlerische Entfaltung bietet.

Das Programm wird auf dem Maria-Lenssen-Areal in Mönchengladbach Rheydt angesiedelt sein, wo Wohn- und Atelierräume für die Künstler*innen bereitgestellt werden. Hier sollen gemeinsam mit den Bewohner*innen von Mönchengladbach und besonders den Anlieger*innen des Areals künstlerische Projekte vor Ort entwickelt und umgesetzt werden. Ziel des Projekts ist eine praxisorientierte, nachhaltige Nachwuchsförderung und Begleitung von Kunst- und Kulturschaffenden im Bereich partizipativer, kontextbezogener und spartenübergreifender Kunst. Im Rahmen des sozialraumorientierten Stipendiums soll die Stadtgesellschaft mit niederschwelligen und partizipativen Angeboten in künstlerische Projekte eingebunden werden und diese aktiv und nachhaltig mitgestalten. Das Programm setzt somit auf enge Zusammenarbeit zwischen lokalen Communitys und eine Auseinandersetzung mit dem Sozialraum.

Bereits in diesem Jahr startet die erste Ausschreibung für das Projekt. Weitere Informationen zur Ausschreibung folgen an dieser Stelle in Kürze.

Ein Projekt von
Montag Stiftung für Kunst und Gesellschaft
und Kulturbüro Mönchengladbach