MARIANNE HILGERS 2018-01-23T18:05:42+02:00

Project Description

MARIANNE HILGERS

1931
in Mönchengladbach-Odenkirchen geboren

1949
Kunststudium an der Werkkunstschule Krefeld, (Fachhochschule Niederrhein), Abteilung Glasmalerei und Mosaik bei Professor Gustav Fünders, den Professoren Peter Bertlings, Laurens Goossens und Gerhard Kadow.

1953
Staatsexamen, Beginn der freischaffenden Tätigkeit

1959
Heirat mit dem Maler und Bildhauer Wilhelm Josef Strunk

Einzelausstellungen (Auswahl)
1956
Glasmalereien von Marianne Hilgers, Stadt. Museum Schloss Rheydt, Sonderausstellung in der Galerie des Schlosses, Mönchengladbach

1969
Glasbilder, Mosaiken, Batiken, Galerie Strunk-Hilgers, Mönchengladbach

1973
Arbeiten in Glas und Stein, Galerie Strunk-Hilgers, Mönchengladbach

1980
Farbe und Licht, Kunststudio Gröters, Aschaffenburg

1995
Kirche und Kunst, Kirche St. Josef, Rheydt

2001
Glas und Stein, Galerie Wübbelt, Solingen

2002
Marianne Hilgers, Museum de Kopermolen, Vaals /NL

2006
50 Jahre Glasbild-Kunst, Retrospektive, Museum Schloss Rheydt, Mönchengladbach

Gruppenausstellungen (Auswahl)
1954
Ars Sacra, Gesellschaft für christliche Kunst, Wittelsbacher Platz, München

1956
Künstler des Niederrheins, Stadthalle Rheydt

1959
100 Jahre Rheinische Glasmalerei, Werkstätten Dr. H. Oidtmann, Linnich

1974
Christliche Hauskunst heute, Katholikentag, Mönchengladbach

1981
Glasmalerei Kunstverein Dorsten, Schloß Lembeck

1985
Rheinische Glasmaler in der Schweiz Musee Suisse du Vitrail, Roumont b.Fribourg

1988
Kunst in der Bank – Glasmalerei und Mosaik, Volksbank Erkelenz, Volksb. Ratheim

1991
Kunst aus Glas in der Architektur, Glasausstellung, Glas-Studios Derix, Taunusstein

2000
Korschenbroicher Kunst-Frühling, Mosaiken, Niederrhein-Klinik, Korschenbroich

2000
Kunst c/o Mönchengladbach, Museum Schloß Rheydt

2003
Schützenwesen in der Glasmalerei, Deutsches Glasmuseum Linnich

2005
4 Jahreszeiten, Ausstellung im Rahmen der Euriade, Haus Heyden, Aachen-Horbach

2008
A Family Affair, eine Künstlerfamilie stellt aus, Altes Museum Mönchengladbach

2008
150 Jahre Glaswerkstätten Dr.Heinrich Oidtmann, Deutsches Glasmuseum, Linnich

2009
Immer wieder Kunst St. Christopherus Kathedrale Roermond /NL

2010
Immer wieder Kunst St. Martinuskerk Venlo/NL

Ankäufe
1973
Museum Schloss Rheydt, Mönchengladbach. Kabinettscheibe

1978
Deutscher Bundestag Bonn, 2 Kabinettscheiben Glaskontraste

1980
Museum Schloss Rheydt, Mönchengladbach, Kabinettscheibe

1988
Museum Schloss Rheydt, Mönchengladbach, Entwürfe und Zeichnungen

Arbeiten in Kirchen
St. Michael, Westerhausen/Siegburg, St. Josef, Mönchengladbach-Rheydt, St. Maria, Jackerath, St. Franziskus, MG-Rheydt, St. Cornelius, Neuss-Erfttal, St. Pankratius, Garzweiler, St. Matthäus, Grevenbroich-Allrath, St. Gereon, Vettweiß, St. Joseph, Viersen, Erlöser-Kirche, Neuss-Reuschenberg, Elisabeth-Krankenhaus: Krankenhaus- u. Klosterkapelle. MG-Rheydt, Martin-Luther-Kirche, Giesenkirchen, Kirchsaal Ohlerfeld, Mönchengladbach

Arbeiten im öffentlichen Raum
Rathaus Mönchengladbach-Rheydt, Ratssaal, Stadtsparkasse Korschenbroich-Herrenshoff, Urnenhalle Stadt. Friedhof MG-Rheydt, Schule Obermaubach, Stadt. Hallenbad Viersen, Hotel Roegener, Braunlage, Schule Elsdorf-Oberempt, Schule Obermaubach, Gymnasium MG – Odenkirchen, Burganlage MG-Odenkirchen, Bibliothek, Städt.Altenheim Pixbusch, MG, Hospital, Meerbusch, Kreissparkasse Grevenbroich – Neuss, Cafe Nitschke, Braunlage

Publikationen
1954
Fachzeitschrift Glas im Raum, Heft Nr. 3

1959
Rheinisches Bilderbuch, Band 10, 100 Jahre Rheinische Glasmalerei, Herausgeber: Landesbildstelle Rheinland, Seite: 90, 95, 106, Tafel 11

1967
Geschichte Odenkirchen, Band 2, Herausgeber: Franz Rixen, Seite: 642 bis 647, 650, 652, 675, 733, 854, 862

1980
Kalender Im Licht, Kiefel Verlag, Monatsblatt Januar

1982
Licht, Glas, Farbe, Arbeiten in Glas und Stein aus den Rheinischen Werkstätten, Dr. Heinrich Oidtmann, Linnich, Verlag: M. Brimberg, Aachen, Abbildung 133

1984/85
Allgemeines Lexikon der Kunstschaffenden in der bildenden und gestalteten, Kunst des ausgehenden XX. Jahrhunderts, Verlag arte factum, Nürnberg, Seite: 288 bis 291

1986
St. Cornelius im Blickpunkt, Neuss – Erfttal, Seite 101 bis 111

1988
Mönchengladbach 700 Jahre Glasmalerei, Dr. Annette Schütte, Verlag: Ernst, Jansen-Winkeln MG, Seite: 42 bis 44, 66 bis 68, 78 bis 85, 118 und 119

1989
Das Glasfenster nach 1946, Kalender mit Groß-Dias, Verlag: Hannesschläger,

1990
Zeitschrift der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands, Frauen und Kunst-
Die Glasmalerin Marianne Hilgers Seite 16 und 17

1991
Kunst aus Glas in der Architektur, 125 Jahre Derix Glas-Studios, Taunusstein, Katalog zur internationalen Glasausstellung, Seite: 116 und 117

1995
St. Josef Rheydt Kirche und Kunst, Herausgeber: Kath.Pfarrgemeinde, Seite: 26-35

1997
Licht, Glas, Farbe, Arbeiten aus den Rheinischen Werkstätten Dr. H. Oidtmann, 2. erweiterte Auflage, Verlag M. Brimberg, Aachen. Abb.: 133, 35, 36,

2002
EuriArtes, Zeitschrift für Kunst und Kultur, Nr. 9, Herausgeber: Euriade e.V. NL, Titelbild, Seite: 6 und 7

2002
EuriArtes, Zeitschrift für Kunst und Kultur, Nr. 10/11, Herausgeber: Euriade e.V., Seite: 14 und 15

Was mich an der Glasmalerei so fasziniert, ist das strikte Angebundensein an eine festgelegte Raumsituation sowie die Festlegung auf einen bestimmten Themenbereich. Innerhalb dieses Rahmens bewege ich mich, wenn ich gestalterisch tätig werde, nehme Bezug auf die spezifische Architektur und wechselnden Lichtverhältnisse, verwandele ein Gebäude durch meine Arbeit in einen liturgischen Raum. Mein Spektrum als Glasmalerin reicht von der traditionellen, erzählend-figürlichen Darstellungsweise über eine strenge Ornamentik bis hin zur meditativen, symbolhaftigen abstrakten Glasmalerei.

Mit Glas malen heißt mit Licht malen. Licht ist ein religiöses Thema, wird Christus u. a. als Licht der Welt bezeichnet. In den Arbeiten für die Kirche St. Cornelius Erfttal steht eben dieses Thema im Mittelpunkt. Anders als in meinen Anfängen – sie sehen es im Vergleich zu den Kirchenfenstern in St. Josef Rheydt, – setze ich dieses dynamische theologische Thema nicht mehr figürlich und erzählerisch um. Ich schaffe eine dynamische Lichtwelt aus aufeinander bezogenen und einander durchdringenden Farbtönen, von dunklen und hellen Lichtbändern, die in ihrer Gesamtheit dem Betrachter meditativ die Kraft und Wirkung des Lichts, auch als göttliche Kraft vermittelt. Ein Beispiel ist das neun Meter hohe Auferstehungsfenster der Kirche St. Pankratius, Garzweiler.

Ein weiterer Arbeitsbereich ist für mich das Mosaik, das parallel zu den Fenstern ensteht. Bei den Wandmosaiken arbeite ich nach der klassischen Methode. Es wirkt nicht der einzelne Stein, sondern die Fläche. Anders ist es bei den Reliefs. Hier male ich mit den Steinen, setze sie ohne Voerzeichnung, wechsele zwischen Natur- und Glassteinen, verwende Mineralien, schaffe keine plane Fläche, sondern durch die unterschiedliche Höhe der Steine bewegte Strukturen. Es entstehen dreidimensionale kleine Landschaften, die alles enthalten, was auch den großen eigen ist: Wege, Berge, Täler, Himmel, Wasserläufe. Dem Betrachter bleibt ein weiter Spielraum für seine Phantasie.

Marianne Hilgers

Marianne Hilgers

Straßburger Allee 39

41199 Mönchengladbach

Tel. 02166 – 601362
Mobil 0151 – 21073046

Marianne.Hilgers@gmx.de