JÜRGEN GANSWEID 2018-01-23T18:09:45+02:00

Project Description

JÜRGEN GANSWEID

seit 1976
freischaffender Künstler in Mönchengladbach

1975
Grundlagenstudium an der Fachhochschule Architektur, Düsseldorf

1970-1973
Studium an der Werkkunstschule Krefeld, seit 1972 Fachhochschule Niederrhein

1963-1970
Arbeit als Vermessungstechniker

1960-1963
Lehre als Vermessungstechniker, Abschluss 1963

1946
geboren in Hervest-Dorsten, Kreis Recklinghausen

Ausstellungen /// Lesungen /// Projekte

2013
Talents United, projects: Painting, Literature (Online-Veröffentlichung)
Generative Form-und Sprachspiele, EA 71, Mönchengladbach

2011
Ausstellung “Visuelle Bewegungen in Form und Wort”, anlässlich des 65. Geburtstag des Künstlers, BIS-Zwischenstation Altes Zeughaus zum parc/ours 2011, Mönchengladbach

2008
Homepage www.jorgos-palindrome.de

2004
Ausstellung “Im Kabuff” (Gaststätte), Mönchengladbach
DIN A 4 The International Drawing Project, Malaga (www.din4.org.es)

2003
Lesung von Texten “Offenes Wohnzimmer” bei Hiltrud Neumann, Mönchengladbach-Hardt

2002
Lesung von Texten und Ausstellung von Textbildern, Privatatelier Isolde Woltz-Kasner, Mönchengladbach

2001
Lesung von Texten aus dem Manuskript “Immer Possetief”
Texte, Texte, Textbilder, Lesung bei Gabriele Gabriel, Düsseldorf

2000
Lesung von Texten aus dem Manuskript “IMMER POSSETIEF”, “Offenes Wohnzimmer” bei Hiltrud Neumann, Mönchengladbach-Hardt

1999
Galerie Noack, “Vier aus Gladbach” Mönchengladbach Anagramme, Palindrome und Objekte (Beteiligung)

1998
Ausstellung im Rechtsanwaltbüro Dr. Heinz Dohmen, Mönchengladbach (Beteiligung)

1997
Kulturverein ARTIUM; Ausstellung “Worte und Bilder”, Mönchengladbach – Rheindahlen, Neurologische Klinik (Beteiligung)

seit 1996
Arbeit an Wortspielen und Comic-Strips

1996
Buchveröffentlichung “Spielereien mit Logik”, Falkenverlag (mit Dieter Köhnen)

1994
Zeichnungen, Siebdrucke und Objekte, Galerie Noack, Mönchengladbach (Beteiligung)

seit 1990
Arbeit an Zeichnungen und Objekten

1990
Ensemblia Mönchengladbach, Beteiligung mit Spielobjekten

1989
Vorstellung der “Spiel- und Kunstobjekte”, “Offenes Wohnzimmer” bei Hiltrud Neumann, Mönchengladbach-Hardt

1986-1987
“Symmetrie und Gestaltung”, Grafik-Lehrbuch veröffentlicht im Callway-Verlag, München

1983-1985
Zeichnungen und Siebdrucke

1982
Ensemblia Mönchengladbach, Beteiligung mit Spielobjekten

1981
Raum 55/51 Spielobjekte, Mönchengladbach

1980
Veröffentlichung in “Bild der Wissenschaft” 7/1980, “Mathematisches Kabinett: Spielchen mit dem Rhombus”
Veröffentlichung im “Spektrum der Wissenschaft” 10/1980 “Briefe an die Redaktion”

1979-1984
Arbeit an den “Spiel- und Kunstobjekten” (Beginn 1979, Jahr des Kindes)

Bewegung in Form und Wort

Von erlerntem Beruf bin ich Vermessungstechniker, wechselte jedoch seit 1970 von meinem Beruf zu einem Studium an der Fachhochschule Design in Krefeld, Studiengang Objekt-Design. Als Student beschäftigte ich mich hauptsächlich mit Morphologie, Syntaxlehre, Gestaltungsgrundlagen. Zur damaligen Zeit war ich besonders interessiert an M.C. Escher. Ich erarbeitete während und nach dem Studium hauptsächlich Tuschezeichnungen, Siebdrucke und Computergrafiken, die ich im Sinne der Symmetrielehre geometrisch konstruktiv konzipierte. Thema meine Arbeit war: Mutation der Form. Dies erweiterte ich mit kleinformatigen Holzobjekten. Meine Absicht war es aus dem Würfel, aus regelmäßigen Sechsecken und Achtecken deckungsgleiche Module zu schneiden, in begrenzter Anzahl, aber immer im Baukastensystem. Mit einem Satz von Modulen motivierte man den Spielenden immer neue Konstellationen zu erschaffen. 1990 beendete ich die zeichnerischen und objekthaften Produktionen und wandte mich der Visualisierung von Schrift und der Schriftstellerei zu. Ich erarbeite aus der Konkreten Poesie Piktogramme, schematische Wortbilder, sowie Palindrome und Anagramme. Palindrome sind Bewegungen von Wort und Satz, welche sowohl vorwärts, als auch rückwärts gelesen den gleichen Sinn ergeben. Die Struktur der Wortpalindrome besteht darin, dass sich in der Mitte des Wortes eine Symmetrieachse bildet, die die Buchstaben spiegelt. Anagramme sind Vertauschung von Buchsagen eines Wortes oder Satzes, wodurch sich Zeile für Zeile immer ein neuer Sinn ergibt. Diese Arbeiten habe ich computergesteuert bildnerisch realisiert. Außerdem schreibe ich Kurzprosa mit u.a. folgenden Inhalten: Wort- und Satzspiele, Prosa mit Anwendung von Janusbegriffen, humoristische Sinnsprüche, typische Redewendungen. Die typischen Redewendungen habe ich auch bildnerisch objekthaft konzipiert.

Jürgen Gansweid

Körnerstr. 10
41061 Mönchengladbach
Tel. 02161 / 209905