CHRISTIANE BEHR 2018-01-23T18:10:47+02:00

Project Description

CHRISTIANE BEHR

1969*
Immerath

Grundlagen

1985-1988
Schule für Gestaltung Maria-Lenssen

1988-1989
Ausbildung zur Bekleidungsfertigerin bei Jacob Potting, einem alteingesessenen Herstellungsbetrieb für Herrenbekleidung

Studium

1989-1990
Fachoberschulreife für Gestaltung

1990
Praktikum in einer Werbeagentur Dyck Werbung

1991-1996
Studium an der Kunstakademie Maastricht, Fachrichtung Textile Bildhauerei

Seit Dezember 1999
Aufbau meiner freiberuflichen Tätigkeit als Textildesignerin

Mai/2000
Gewinn des Stipendiums Start Art, gestiftet durch das Land NRW

Ausstellungen

1996
Endexamensausstellung Kunstakademie Maastricht
Alumnieausstellung im Bonnefanten Museum, Maastricht

1997
Art Form Galerie, Aachen

1999
Alumnie Vrijthof, Maastricht

2000
Textile Naturen, Kulturfabrik Krefeld
Atelier – Parc/our, Mönchengladbach

2001
Atelier – Parc/our, Mönchengladbach

2002
Lürriper 24, die 1.
Festival Zomeravonden im Kumulis Center, Maastricht
Perpetuum Mobile, Skulpturen Galerie Löhrl, mit Unterstützung des Kulturamtes Mönchengladbach

2003
Stadtsparkasse Mönchengladbach
Kunstmesse Rotterdam
Lürriper 24, die 2.
Ausstellung: Positionen/Standpunkte, BIS Centrum für offene Kulturarbeit, Mönchengladbach
Kunst Event Antwerpen

2004
Ausstellung in der Agentur für Kommunikation Brandtec GmbH, im Rahmen der Passagen, Köln
Lürriper 24, die 3.
Eröffnung der Initiative Kunst vor Ort e. V.
Ausstellung Asmatten + Asmaten, innerhalb des c/o Mönchengladbach, in den Räumen der GEM, Mönchengladbach

2005
Ausstellung im Wasserschloß zu Chemnitz Ganz schön kultig die Ahnen
L24 die 4. (Fortführung der Lürriper 24), Mönchengladbach

2006
Ausstellung: Metzgerei, im Gerrather’sche Haus zu Erkelenz, die 1., eine Zusammenarbeit mit Denk x, Mönchengladbach

Christiane Behr

Textile Bildhauerei bildete während ihres Studiums an der Kunstakademie Maastricht einen ersten Schwerpunkt. Sie vertiefte und intensivierte den Kunstgedanken der textilen Formensprache. Christiane Behr wurde beflügelt und letztlich geprägt vom Bauhausgrundsatz, ein Künstler sei in erster Linie ein Handwerker. Sie schuf filigrane und zarte textile Naturen. Zur Stabilisierung und Fixierung der fragilen Schöpfungen brachte sie Materialien wie Gummi, Lacke, Farben und transparenten Wachse auf. Diese, die sprechenden Textilien umhüllenden Materialien transscribierten die Werke zu einer faszinierenden, zwischen real und utopisch erscheinenden Vision.

Aus dieser kreativen Phase begleitet sie das Wachs als Werkstoff. Die veränderbaren Aggregatzustände des plastischen Werkstoffs scheinen Formen, Materialien, Farben und Strukturen in bewegende Eindrücke einer Momentaufnahme für ewig zu fixieren. Ihre persönliche Affinität zur Verarbeitung von diffizil strukturierten oder transparenten Industriewachsen begleiten die Arbeiten von Christiane Behr wie ein roter Faden.

Wahrnehmung und Ausdrucksweise gehen mit dem Bewusstsein -Verantwortung in Umfeld und Umwelt zu erleben – als Lebenserfahrung in ihre Werke ein. Mit dem Zyklus ihrer Arbeiten was der Mensch nicht braucht verarbeitet Christiane Behr mit Vorliebe Verpackungsmaterialien, wie sie zum Schutz von Industrieprodukten vielseitig, aufwendig und variationsreich hergestellt werden. In teils grellen, fluoreszierenden Farben werden diese regelrecht entfremdend umgepackt. Scheinbar unwesentliche Details lassen das wesentliche nachdenklich stimmend in den Hintergrund versinken. In Wachs um-, ein- oder überbettet, entstehen Werke von Eindringlichkeit. Die Farbaufschreie kontrastieren die Absicht Gedanken spielen zu lassen.

Christiane Behr

Steinmetzstraße 31
41061 Mönchengladbach
cb@christianebehr.de
www.christianebehr.de