INGO WEGERL 2019-02-11T10:37:13+02:00

Project Description

INGO WEGERL

Es ist die „Lust am Malen“, die Ingo Wegerl immer wieder aufs Neue fesselt und inspiriert, die Freude an der kreativ künstlerischen Translation unzähliger Ideen und Gedankenreisen, die Faszination an der motivischen Vielfalt kompositioneller Gestaltungsmöglichkeiten. Dass Ingo Wegerl sich dabei bewusst der gegenständlichen, bevorzugt der figurativen Darstellungsweise zuwendet, kennzeichnet den für ihn einzig erdenklichen Weg, die Komplexität des irdischen Seins sowie insbesondere die Tiefgründigkeit der menschlichen Natur illustrativ zu erfassen.

Entgegen kurzlebiger, modernistischer Tendenzen bleibt Ingo Wegerl seiner stilistischen Charakteristik treu. Basierend auf dem Talent zeichnerischer Raffinesse gelingt es ihm, ein weites Spektrum motivischer Vorlagen kunstvoll zu variieren. Es sind Themen, die ihn persönlich berühren, Dinge, die ihn in ihrer vermeintlichen Schlichtheit herauszufordern scheinen, wobei er seine Malerei stets als Reaktion auf seine Umgebung, auch auf seine Tagträume, versteht.  Ein Sichtbarmachen des vermeintlich Offensichtlichen vermag ihn dabei ebenso zu motivieren wie ein Sichtbarmachen des vermeintlich Verborgenen.
Die Dinge aus ihrem gewohnten Zusammenhang zu nehmen, sie neu zu interpretieren und sie somit einer gänzlich anderen Bedeutungsebene zuzuordnen, macht für Ingo Wegerl einen unerschöpflich inspirativen Reiz aus. Das motivische Repertoire ist entsprechend unbegrenzt, es reicht von profanen Impressionen bis hin zu szenischen Darstellungen, es beinhaltet Landschaften und Porträts ebenso wie religiöse und mythologische Themen.  Seine Anregungen gewinnt er aus dem Leben, von Mensch und Natur, sie stammen aus der Bildenden Kunst, aus der Musik und Literatur ebenso wie aus dem unmittelbaren Umfeld; was folgt, ist eine individuelle, künstlerische Auseinandersetzung und Umgestaltung, eine bildnerische Verfremdung, die sich aus der subjektiven Sehweise Ingo Wegerls heraus entwickelt.

„Kunst soll keine Antworten geben, sondern Fragen stellen“ – mit dieser Prämisse ermöglicht Ingo Wegerl dem Betrachter, neue Wege zu beschreiten, sich für die eigene Gedankenreise zu öffnen, um schließlich in sich selbst nach den Antworten zu suchen.

von Dr. Barbara Maiburg

Ingo Wegerl
Biographie von Dr. Barbara Maiburg

Geboren: 1952 im Oberbergischen
Seit 1978 Tätigkeit als freischaffender Künstler
Lebt und arbeitet seit 1994 abwechselt in der Toscana (Italien) und
Deutschland

Bereits 1978 gelingt Ingo Wegerl der Sprung in die berufliche Unabhängigkeit; als freischaffender Künstler bestreitet er seine erste große Einzelausstellung in Mönchengladbach. Nebenher gestaltet er seit 1979 gelegentlich medizinisch wissenschaftliche Illustrationen für viele verschiedene Publikationen (u.a. ‘Sobotta-Becher – Atlas der Anatomie des Menschen’). Sein handwerkliches Können ermöglicht es ihm hier, mit zeichnerischem Raffinement, gleich dem Führen eines Skalpells, die spezifisch anatomischen Strukturen des Menschen aufzuschlüsseln und plastisch zu erfassen.

Ingo Wegerl gelingt es, seine Fähigkeit tiefgründiger Reflexion in künstlerisch stilistischer Viel-schichtigkeit zu gestalten. Ihm gelingt es, die Facetten des menschlichen Seins aufzuspüren und sichtbar zu machen. Gleich, ob menschliche Tristesse oder visuelle Sinnesfreude zur Darstellung gelangt: es ist das Empfindsame seiner Arbeiten, das uns zu berühren weiß.

Ingo Wegerl

Born in Germany in 1952 in an area called the “Oberbergischer Raum”, Ingo Wegerl has been living in Mönchengladbach since 1965. As early as 1978 he took a step into professional independence and consequently launched his first exhibition as a free lance artist in Mönchengladbach. Also, since 1979, he occasionally illustrates scientific medical publications such as Sobotta Becher‘s Atlas of Human Anatomy. Artistic refinement and the gift of drawing – almost like using a scalpel – enable him to reproduce grahically anatomical structures with great physical reality.
Ingo Wegerl manages to convert his gift of profound reflection into stylistic versatility and he unearths the multiple facets of human existence. It may be sadness or sensual delights which are displayed – the sensitivity of his work will always touch us.
The sheer pleasure of painting time and again captivates and inspires Ingo Wegerl. To this can be added the delight in artistic conversion of innumerable ideas and idealogies and his Faszination with the variety of compositional possibilities. Ingo Wegerl conscously tend towards portraiture, preferably figures, for him the only imaginable way is to illustratively  grasp the complexity of the world and especially the profoundnes of human nature.
Contrary to short-lived modern tendencies, Ingo Wegerl remains faithfull to his own personal style. Based on a talent for graphic finesse, he manages to artistically vary a wide range of motifs. These tend to be themes which touch him personally, and which in their understated simplicity seem to challeng him. He also understands his paintings as a reaction to his surroundings, including his daydreams. To visualize the supposedly obvious is just as motivating as visualizing the supposedly hidden.

Taking things of ther usual context, interpreting them afresh and thus giving them a new meaning provides an inexhaustible and inspiring attraction for Ingo Wegerl. The exent of motifs seems endless and ranges from profance impressions to scenic representation; it includes landscapes and portraits as well as religious and mythological subjects. Life, mankind and nature, this ist where he gets his inspirations from – they emanate from art, music, literature and his immediate environment. The result ist an individual, artistic dialogue and transformation , – a pictorial alienation which develops subject to Ingo Wegerl‘s personal perspective.

Galleries and Art Fairs:

• Galerie Oberstadt, Mönchengladbach, Germany
• Galerie Olaf Zimmermann, Cologne, Germany
• Galerie Sacchetti, Ascona, Switzerland
• Galerie an der Düssel, Düsseldorf, Germany
• Galerie Morantin – Nouvion, Paris, France
• Galerie Migame, Paris, France
• Galerie Kaiserswerther Markt, Düsseldorf, Germany
• Kunstraum Stinnes, Essen, Germany
• Academie de Peinture de Nice, France
• Galerie Art-Isotope, Dortmund, Germany
• Altes Museum  Mönchengladbach, Germany
• Salon du Autum, Paris, France
• Grand Palais, Paris, France
• Asmat  Art Galerrie, Mönchengladbach, Germany
• Fachhochschule Niederrhein, Krefeld, Germany
• Münsterbasilika St Vitus,  Mönchengladbach, Germany
• Galerie Nectar, San Francisco , USA
• Galerie Peju, Rutherford, California, USA
• Deutsches Sportmuseum, Cologne, Germany
• Weber State University, Ogden, USA
• Museum Schloss Rheydt, Mönchengladbach, Germany
• Kunstbunker Nordpark, Mönchengladbach, Germany
• Galerie ARTLET, Münster, Germany
• Galerie Axel Kentsch,  Casconcos, Mallorca

Arbeiten im öffentlichen Raum:

Münster Abtei Mönchengladbach,
Albertuskirche Mönchengladbach,
Stadtsparkasse Mönchengladbach,
Rathaus Mönchengladbach,
Kirche „Madonna della Pieta“ in Bibbona Italien,
Europaplatz Mönchengladbach.
Fachhochschule Niederrhein, Krefeld

Bibliographie

Rolf Bier, Ingo Wegerl – Malerei, Galerie Oberstadt, Mönchengladbach, 1978.  / Dr. Werner Schulze-Reimpel, Phantastischer Realismus, Galerie an der Düssel, Düsseldorf 1979. / Dr. Werner Schulze-Reimpel, Ingo Wegerl und der Phantastischer Realismus, Artis Kunstmagazien, Basel 1980. / Renate Freyeisen, Unbekleidet mit Masken – Bilder von Ingo Wegerl, Galerie Villinger, Würzburg 1981. / Dr. Sabine Felemann / Petra Jeschonek, Ingo Wegerl – Neue Bilder und Bildobjekte, Mönchengladbach 1982. / Prof. Dr. med. Michael Hertl, Kinder- Malerei von Ingo Wegerl, ISBN 3-926141-18-2, Edition Galerie Franken – Zimmermann, Köln 1988. / Edition Galerie Franken – Zimmermann, Querschnitt No.3, Ingo Wegerl – Bilder und Bildobjekte, ISSN 0936-3688, Köln 1989. / Martin Hildebrand, Ingo Wegerl – Malerei, Edition Galleria Sacchetti, Ascona – Schweiz 1996. / Barbara Maiburg, Gemeinschaftsarbeiten – Margot von Contzen und Ingo Wegerl – 1995 bis 1997, Mönchengladbach 1997. / Barbara Maiburg, Ein Italienischer Werkskomplex von Ingo Wegerl, Mönchengladbach 1997.

Prof. Dr. med. Kober, Koronare Herzkrankheit, Goehte Universität Frankfurt a. M. Frankfurt 1980. /  Dr. Dr. Hans Ulrich Sons, Koronare Herzkrankheit – Darstellungen zur dreidimensionalen Betrachtung, Universität Düsseldorf, 1983. / Prof. Dr. med. Jochen Staubesand, Mikrocirkulation in den Beinen, Universität Freiburg, 1982. / Prof. Dr. med. Helmut Ferner und Prof. Dr. med. Jochen Staubesand, SOBOTA Atlas der Anatomie des Menschen, 18 Auflage, ISBN 3-541-02828-9, Urban & Schwarzenberg, München – Wien, 1982. / Carmine D. Clemente Ph. D. , University of California at Los Angeles School of Medicine, Anatomy A Regional Atlas of the Human Body, III Edition, ISBN 0-8067-0322-9, Urban & Schwarzenberg, Baltimore 1982. / Prof. Dr. med. Helmut Ferner, Pernkopf – Atlas der topographischen und angewandten Anatomie des Menschen, ISBN 3-541-02122-5, Urban & Schwarzenberg, Wien 1982. / Dr. Cerzavie, Zähne fürs Leben, Quintizensverlag, Berlin 1984 / Dr. Dr. Hans Ulrich Sons, Ingo Wegerl, Das Herz und seine Erkrankungen, Universität Düsseldorf, 1985. / Dr. med. Friedrich Kahle, Ingo Wegerl, Herz – Koronarsklerose und Infarkt, in dreidimensionaler Betrachtung, ISBN 3-980 1249-1-6, by Sport-Echo Verlags GmbH, Köln 1986. / Dr. med. Kahle, Ingo Wegerl, Erkrankungen der Verdauungsorgane, by Sport- Echo Verlag, Köln 1992. / Eberhard Jüttner, Ingo Wegerl, Alters und Organveränderungen, ISSN 0937-0277, Bibliomed Medizinische Verlagsgesellschaft, Melsungen 1994

Ingo Wegerl
Rotdornweg 1
41189 Mönchengladbach
Fon  02166 – 1283640
www.ingowegerl.de
ingowegerl@t-online.de

Port. Ingo WegerlIngo Wegerl

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