HARDIN PLISCHKI 2018-01-23T18:10:15+02:00

Project Description

HARDIN PLISCHKI

1937 – 1960
im Mai, in Potsdam geboren, aufgewachsen und wohnhaft in Caputh/DDR

1947 – 1952
Geigenunterricht

1952 – 1957
Lehre und Gesellenzeit als Schaufensterdekorateur in Potsdam

1957 – 1962
Studium für Freie Malerei an der Hochschule für bildende Künste, Westberlin – Meisterschüler bei Prof. Kuhn

1960
Übersiedlung nach Westberlin

1962 – 1965
Dekorateur bei Film und Oper

1965 – 1973
Wannenführer ( Glasschmelzer ) in Berlin, Dreischichtdienst

1973 – 1979
Pförtner bei der BEWAG Berlin, Dreischichtdienst

1979
Übersiedlung nach Westdeutschland, Mönchengladbach/Rheydt

1979 – 1997
Pförtner bei der NLK Rheydt, Schichtdienst

Die künstlerische Arbeit wurde und wird, ungeachtet der beruflichen Belastung, bis heute kontinuierlich ausgeübt

Ausstellungen

1971
Galerie Lietzow, Berlin

1979
Galerie Klothen, Rheydt

1980
10. Freie Berliner Kunstausstellung.

1983
Atelier 83, Mönchengladbach

1985
Ensemblia 1. Preis für Malerei, Mönchengladbach, Altes Museum

1986
Zum 100. Geburtstag von Gottfried Benn – Fingeraquarelle mit Gedichten

1991
PUNKT – INBILD Bilder u. Tuschzeichnungen, BIS, MG

1999
Kunst c/o Mönchengladbach., Museum Schloss Rheydt

2000
Risse in der Zeit Freimaurerloge Vorwärts in MG

2002
Kunstpunkte in Düsseldorf/Ratingen, Bilder zum 11. Sept.

2003
Zum 100. Geb. Hans Jonas, Museum Schloss Rheydt

2005
EI und WERK mit Straußenobjekt Menu, Museum Schloss Rheydt

2005
Fingeraquarelle für Yvan Goll, Musee Pierre Noel, St. Die des Vosges, France

2006
Vom Wort zur Stille, zum 120. Geburtstag von Gottfried Benn, Zentral- u. Landesbibliothek, Berlin

2007
Wellenreiter Cubus Kunsthalle, Duisburg

2008
Galerie Klein, Mönchengladbach

Über die Lust ein freier Maler zu sein!
Reißen Stürme an mir – es scheint ein Neubeginn – wie Wespenagression, Farbdurchdringungssinn. Dem Lauf der Töne fließen die Tränen hinterher – umkämpfte, tiefverknüpfte Klänge aus meinem Chaosfarbenmeer. SELBST – in mir an einem Ort von Fragen, wo kein Erklären gilt, wo nur das Ganzerlöschen jede Sehnsucht stillt. Steile und stille Zwänge in meinem Körperraum, oft wie wildes Drängen vor unüberwindbarem Zaun. KUNST ist immer Frage, in ihr die Antwort schweigt; sie ist mir Strahl und Klage mit sich selbst verzweigt – im Zentrifugenraum – Selbsterklärungstraum.

Hardin Plischki, 26.05.1991

Hardin Plischki

Bonnenbroicher Straße 150
41238 Mönchengladbach
02166 – 24389