CHRISTIANE B. BETHKE 2018-01-23T18:10:44+02:00

Project Description

CHRISTIANE B. BETHKE

geboren 1964

1986-94
Studium an der Hochschule Niederrhein Krefeld
Bildhauerei bei Prof. Hans Joachim Albrecht, Dipl. 1994

seit 1994
als freischaffende Künstlerin tätig
ArToll-Kunstlabor, Sommerstipendium 1999, Bedburg-Hau

seit 2000
ArtStation on Tour Projekte mit Institutionen, Bildungsträgern und Museen

Studienaufenthalte

1998
New York

2000
Bejing
Studienreisen in Europa, U.S.A., China

Künstlerische Schwerpunkte:

Installationen und Projekte in öffentlichen und sozialen Räumen
Tafelbilder und Objekte

Ausstellungen, Aktionen, Projekte im In- und Ausland

unter anderem:
Fundacio Cultural, Barcelona, SP
Queen’s Hall Arts Centre, Hexham, GB
Skulpturenmuseum Glaskasten, Marl
Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen
Ruhrgold-Aktionen zur Kulturhauptstadt Ruhr2010, Wissenschaftspark Gelsenkirchen,
Zeche Zollverein Essen, Ruhr-Universität Bochum, etc …
M.K. Ciurlionis National Museum of Art, Kaunas, LT
Hoesch-Museum Dortmund
World Wide Art Transport by MIKC, NL

Was macht einen Raum aus? Wie prägt dieser die Menschen? Wie kann Kunst den Raum temporär „verwandeln“ Fragen und Gedanken, die Christiane B. Bethke als Künstlerin mit ihren Aktionen und Installationen in unterschiedlichen Räumen nachspürt.Ob auf den Stufen vor dem Stadttheater, in der Gepäckaufbewahrung am Bahnhof, auf dem Dach des Museums oder auf dem Boden der Krypta… die Arbeiten der Künstlerin sind situations- und ortsgebunden, ihre Bezüge werden je nach Umfeld hergestellt….

Energie – Kraft – Wirksamkeit
Mit einer weiteren Wortstreuung umkreisen wir die energiegeladenen Rauminstallationen Bethkes.Das Wort Energie kommt aus dem Griechischen und bedeutet ursprünglich soviel wie Wirksamkeit.Aristoteles lehrte in seiner Philosophie in allen Werken, sowohl der Natur wie der Menschen auf das Kraftartige der Leistung zu sehen. Humboldt hat den Energiebegriff auf die Sprache übertragen. In der modernen Physik entfaltete sich ein physikalischer Energiebegriff, der zum Ausbau einer Wissenschaft von der Erhaltung der Energie führte.Überlassen wir den Energiebegriff nicht der Physik und der Wirtschaft mit ihren Spekulationen über vorhandene und nicht vorhandene Energielieferanten und laden den Begriff wieder auf mit all den Vorstellungen und Erklärungen, die er im Laufe der Zeit hatte, dann kommen wir zu einer sehr zarten Berührung von Wissenschaft und Ästhetik, von Schönheit und Wissen, von Sprache und Materie. Aristoteles Dimensionen der Lebendigkeit, Humboldts Erweiterungen in den energetischen Sprachraum, die Erkenntnisse der Physik und ihre technische Umsetzungen finden sich zusammen im inszenierten Raum Bethkes und verbinden sich mit dem Erlebnis von Erde, Licht, Farbe, Ordnung und Wiederholung. Die zum Beispiel auf Erde gestreute roten Pigmente markieren ein Kraftfeld von ungeheurer Wirksamkeit. Im Erleben dieses Farb- und Lichtraumes werden auch für den Betrachter die Bedingungen dieser Wirksamkeit einsichtig: Präzision, Schönheit, Konzentration. Das Werk der Künstlerin Christiane B. Bethke fällt aus dem Rahmen und setzt dennoch einen klaren Rahmen, es lässt sich nicht einordnen, wiewohl es Struktur und Regeln hat. Es ist temporär und vergänglich, sensible und fragil.

Textauszüge „Streuungen“, Eva Degenhardt, philosophiekunst e.V.

SONY DSCChristiane B. Bethke

Kreuzdornweg 24
41189 Mönchengladbach
Tel. 02166-59441
www.christiane-b-bethke.de
cb@christiane-b-bethke.de