ARNO TILLMANNS 2018-01-23T18:09:15+02:00

Project Description

ARNO TILLMANNS

1938
geboren in Rheydt

1960 – 1965
Studium an der Werkkunstschule Krefeld bei Prof. Gerhard Kadow, Wilhelm Holzhausen und Prof. Laurens Gossens

1974
Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Joseph Beuys

1975
Studienaufenthalt in Florenz

1976 – 1982
Studium Kunst und Pädagogik an der Universität Düsseldorf // Pädagogische Hochschule Neuss, II. Staatsexamen

1976
Kunstpreis der Rheinischen Post, Düsseldorf

1984 – 1992
Dozent für Kunst und Kreativität an der VHS Mönchengladbach

1989
Deutscher Vertreter des Internationalen Künstleraustausches Art Council Cambridge, England mit seinem Aquarellzyklus „Britannicus“

1987 – 1989
Lehrauftrag für Gestaltungstechniken an der HS Niederrhein

seit 1958
künstlerisch arbeitend, seit 1965 (Junger Westen) in vielen in- und ausländischen Ausstellungen vertreten.

 

Einzelausstellungen (Auswahl)

2015
„Illusions“ – Malerei, Städtische Galerie Werner-Jäger-Halle, Nettetal

2012
„Sphären“, Städische Galerie Altes Zeughaus Mönchengladbach –Rheydt

2011
„Mirakel“- Malerei, Galerie Gleichmann, Bad Oeynhausen

2008
Landschaften – Malerei, NTC Köln

2004
Neurologisches Therapiezentrum, Düsseldorf
„Jenseits der Schatten“ Kunsthaus Benrath, Düsseldorf

2002
Städtische Niederrhein-Klinik, Korschenbroich
Hardtwald-Klinik, Mönchengladbach, Louise-Guery-Stiftung
Städtische Galerie Haus Katz, Jüchen, „Siegfried“-Aquarellzyklus

 

Gruppenausstellungen (Auswahl)

2014
c/onflict – c/o Gruppenausstellung, Museum Schloss Rheydt

2010
Ins Blaue hinein – Gemeinschaftsausstellung 2010/11, Blue Galerie

2005
„Ei und Werk“, – die Sammlung J. Essers, Museum Schloss Rheydt

2004
Große Kunstausstellung Villa Kobe, Halle Saale

2001
Teilnehmer der Ausstellung zum Euregio-Kunstpreis 2001 im Kunstcollege Weert /Niederlande und in der Werner-Jäger-Halle, Nettetal

2000/01
Galerie Noack, Mönchengladbach

1995
Inter Art Galerie Reich, Köln

1991
Haus Griffenhorst, Krefeld

1989
Ensemblia, Künstler in MG, Willicher Kunstverein/ Volksbank Neuss e.G. „Künstler für Europa“

1983/84
Große Düsseldorfer Kunstausstellung

Ich sehe Malerei, ja Kunst überhaupt als Suche nach der Gegenwart des Unbekannten, des Geheimnisvollen, Phantastischen und eigentlich Unsagbaren. Die ständige Interdependenz zwischen Malen und Vorstellung, Form und Farbe ist ein schwerer Kampf und erschafft formale und geistige Bildräume, die es aufzuspüren gilt.

Mein Erleben der Beschaffenheit von Natur in all ihren Erscheinungsformen und sinnlichen Erfahr- und Wahrnehmbarkeit fließt in meine Arbeit ein. Ich bin mir sicher, es existiert ein unbekannter Raum hinter dem Bild, der die Malerei von der 2. in die 3. Dimension in ihren Möglichkeiten malerischer Transzendenz öffnen muss!

In meinen neuen Arbeiten verwende ich neben der Ölmalerei und anderen Ergänzungstechniken zunehmend lasierende Maltechniken, die Aquarelltechnik, die meine Vorstellung von transzendenten Bildräumen noch eher schafft. Herkommend von der Landschaftsmalerei, nicht als Sujet verstanden, schaffe ich geistige und mehrdeutige formale Bildräume, die gleichwohl assoziativ landschaftliche Bezüge aufweisen können, eine Gratwanderung von abstrakten und konkreten Bezügen.

Arno Tillmanns, Juli 2010

Nicht ein spezielles Sujet, sondern die Malerei an sich ist Anliegen des Künstlers Arno Tillmanns. „Jenseits der Schatten“ (2003) nennt er seine neue Bilderreihe, die in der Gratwanderung von Abstraktion und konkreten Bezügen schwingt, Erfahrungen und Emotionen jenseits der sichtbaren Realität nachspürt und einen offenen, freiheitlichen Denkraum schafft. In den prozessual entstehenden Bildern erreicht der Künstler über die Lasurmalerei und maltechnische Ergänzungen sich durchdringende, vibrierende Schichten auf der Leinwand und eine mehrdeutbare Illusion von formalen und geistigen Bildräumen….

Dr. Angela Wilms-Adrians, Kunsthistorikerin

Arno TillmannsArno Tillmanns

Limitenstrasse 159
41236 Mönchengladbach
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